„Ach wie flüchtig, ach wie nichtig ist der Menschen Leben!“ heißt es in Johann Bachs Motette Unser Leben ist ein Schatten. Dieser Satz stand Pate für das Herbstprogramm 2018 des Vokalensembles Capella Moguntina.
Wie kaum eine andere Jahreszeit verweist uns der Herbst auf unsere Vergänglichkeit, unsere Sterblichkeit. Gleichzeitig stellt sich damit die Frage nach dem Sinn unseres Tuns und Strebens, unseres Hoffens und auch Bangens angesichts der Endlichkeit unseres Seins.
Auf vielfältige Weise haben sich über die Jahrhunderte hinweg Menschen mit dieser Thematik befasst; einen kleinen Auszug der chormusikalischen Ergebnisse dieser Auseinandersetzung haben wir in unseren Konzerten präsentiert:
Neben Johann Bachs Motette an zentraler Stelle die „Deutschen Sprüche von Leben und Tod“. Diese gelten als das bedeutendste Werk des frühbarocken Komponisten Leonard Lechner. Dazu Werke von Thomas Morley, Johannes Brahms, Charles Villiers Stanford und anderen.
An der Orgel bereicherte Krystian Skoczowski durch Begleitung und zwei Solo-Orgelwerke.

Unser Leben ist ein Schatten

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